![]() |
Der folgende Text ist die Dokumentation eines Vortrags zum Thema "Krank durch Strom?" Zum besseren Verständnis fehlen noch einige Abbildungen, die wir hoffentlich bald nachliefern können.
Man sieht ihn nicht, man schmeckt ihn nicht, er macht keine Geräusche, knistert vielleicht schon mal ein bißchen und er riecht normalerweise nicht: der Strom.
Strom ist für den Menschen zum unentbehrlichen Helfer geworden, und mal ehrlich: könnten sie sich ein Leben ohne Strom überhaupt vorstellen? Ich kann das jedenfalls nicht.
Wir leben völlig selbstverständlich in dieser elektrifizierten Welt. Es beschleicht jedoch immer mehr Menschen ein gewisses Unbehagen beim Gedanken an den Strom. Damit meine ich jetzt nicht die Art und Weise wie er hergestellt wird. Die Stromproduktion an sich, zumindest der größte Teil davon ist schon ein großes Gesundheitsrisiko, denken Sie nur an die vielen Schadstoffe, die beim Verbrennen fossiler Energieträger freigesetzt werden oder die gigantische Gefahr, die bei Unfällen in einem Atomkraftwerk droht. Nein, hier geht es heute um die direkte Gefährdung des menschlichen Organismus durch das Vorhandensein und das Fließen von Strom.
Die Allgegenwart des Stromes und unsere Abhängigkeit von ihm machen den Strom zu einem äußerst ernstzunehmenden Gegner.
Begriffserklärungen
Für die Allgegenwart des elektrischen Stromes und die Verseuchung der Umwelt durch ihn haben die Medien einen Begriff geprägt, den Sie sicherlich kennen: Elektrosmog. Dieser Begriff ist sehr unpräzise, ja unzutreffend. Smog bezeichnet etwas sichtbares, nämlich rauch- oder nebelartige Erscheinungen. Die vom Strom erzeugten Phänomene sind unsichtbar, sie können aber wohl sichtbar gemacht werden, was wir dann später noch sehen werden. Ich werde deshalb im Folgenden immer von energietechnischen Feldern reden. Das ist die physikalische Bezeichnung für das, was die Medien, und der Volksmund inzwischen auch, Elektrosmog nennen. Außerdem werde ich den Begriff Elektrostreß benutzen. Elektrostreß als Synonym, als Sammelbegriff für die Reaktionen, die energietechnische Felder im menschlichen Körper hervorrufen.
Entdeckungsgeschichte
Nun, wie kam man überhaupt darauf, das Strom unserer Gesundheit schaden könnte, wenn wir keine direkte Berührung mit ihm haben ? Die ersten Erkenntnisse, das was den Stein ins Rollen brachte, verdanken wir einer Frau. Das betone ich deshalb besonders, weil die Rolle der Frauen in der Wissenschaft meistens völlig unterbewertet wird. Viele Menschen befinden sich wohl in dem Glauben, das wissenschaftliche Leistungen nur von Männern erbracht werden. Das ist ein Irrglauben und hier haben wir ein Beispiel dafür.
1974 ging Frau Nancy Wertheimer in der Stadt Denver in den USA einer neuen Beschäftigung nach. Sie war Epidemologin, hatte ein Studium der Psychologie und der Biologie absolviert, und sie wollte nach sechsjähriger Berufspause, die durch ihre Kinder bedingt war in ihren Beruf zurückkehren. Wir wissen, das ist nicht so einfach, auch in den USA nicht. Deshalb blieb ihr nichts anderes übrig, als auf eigene Kosten ein Studie zu beginnen, in der Hoffnung, daß die vorgelegten Zwischenergebnisse irgendeine Institution interessieren und sie damit Geld für weitere Arbeiten bekäme. Sie versuchte also herauszufinden, ob es Zusammenhänge zwischen der Leukämie bei Kindern in dem Alter der Mutter bzw. der Jahreszeit ihrer Geburt gibt. Erst einmal fand sie keine besonderen Auffälligkeiten, bis sie irgendwann bei ihren Beobachtungen auf kleine elektrische Transformatoren aufmerksam wurde, die in den USA oben an den Strommasten hängen. Je mehr sie sich umsah, desto stärker wurde die Korrelation zwischen Kindern mit Leukämie und dem Vorhandensein dieser Transformatoren. Sie begann dann auch mit zunächst selbstgebauten Meßgeräten die abgestrahlten Magnetfelder zu messen und ihre Ergebnisse mit anderen Wissenschaftlern zu diskutieren.
Die Energieversorger
Ungeachtet dieser bestürzenden Erkenntnisse hielten es viele Wissenschaftler und sonderbarerweise auch Mediziner nicht für nötig die Ergebnisse von Frau Wertheimer einer weiteren Betrachtung zu unterziehen. Die Elektrizitätswirtschaft behandelte den Gedanken, das elektrische Verteilernetz könne Krebs verursachen wie Ketzerei und verfolgte, ja sie verfolgt bis heute, in vielen Ländern der Welt Forscher die sich mit diesem Problem beschäftigen mit fast inquisitorischen Methoden. Die Elektrizitätsversorgungsunternehmen erreichten durch ihren Einfluß außerdem, daß offizielle Untersuchungskommissionen, von denen es schon einige gegeben hat, ganz oder mindestens mehrheitlich mit Personen besetzt wurden, die von Ihnen direkt abhängig waren, die auf ihren Lohnlisten standen.
Grenzwertproblematik
Wir wundern uns also nicht, daß es bis heute, obwohl schon 20 Jahre vergangen sind seit der Entdeckung der Nancy Wertheimer, so wenige oder besser gesagt so wenige veröffentlichte Erkenntnisse gibt und das die bestehenden Grenzwerte geradezu menschenverachtend sind.
Diese Grenzwerte haben, sie ahnen es vielleicht schon, in den verschiedenen Ländern erhebliche Unterschiede. Woher kommt das? In den westlichen Staaten wird als Basis für die Grenzwertziehung die nachweisbare Kurzzeitwirkung benutzt. In der ehemaligen Sowjetunion oder in Polen beispielsweise legte man mehr Wert auf mögliche Langzeitwirkungen. Aus diesem Grund sind in den Staaten des ehemaligen Ostblocks die Grenzwerte für physikalische Erscheinungen oder chemische Stoffe meistens wesentlich niedriger, oft um den Faktor 1000. Ob diese Grenzwerte tatsächlich eingehalten wurden ist allerdings zu bezweifeln, wenn wir uns Gegenden wie Bitterfeld ansehen. Aber das ist hier ja nicht anders.
Der Gesetzgeber
Wir wissen aus vielen Fällen, daß der Gesetzgeber immer erst dann bereit ist zu handeln, wenn es eine nicht mehr zu leugnende Anzahl von Toten gibt. Nach den neuesten Studien des Stockholmer Institutes für Arbeitshygiene kann für die BRD allein in Folge von Hochspannungsleitungen mit neun zusätzlichen Leukämiefällen pro Jahr gerechnet werden. Neun Tote reichen offensichtlich nicht aus, die Bundesregierung oder die EVU´s zum Handeln zu bewegen. Die neun Toten sind ja auch nur Statistiktote, niemand wird nachvollziehen können, ob es wirklich neun oder mehr oder weniger sind. Ebensowenig wird man die Namen der neun Toten nennen können, da es keine Aufzeichnungen darüber gibt. Das wird sie wenig trösten, wenn vielleicht ihr Kind einer der neun Leukämiefälle ist. Den Schweden jedenfalls reichte ein zusätzlicher Fall pro Jahr aus, um von offizieller Seite Maßnahmen zu ergreifen.
Einige Grundbegriffe
Das amtliche Nichtstun soll uns nicht hindern, unseren eigenen vier Wände von diesem Gesundheitsrisiko für uns und vor allem für unsere Kinder freizuhalten.
Zunächst einmal sollten wir um dem Elektrostreß auf die Spur zu kommen klären, was energietechnische Felder eigentlich sind. Sie kennen vielleicht den Begriff elektromagnetische Welle, also das, was uns die Fernsehbilder ins Haus bringt, die Musik im Radio verursacht, oder unsere Geschwindigkeit mißt, wenn wir in eine Radarfalle geraten. Daneben, sollten sie sich die Begriffe elektrisches Feld und magnetisches Feld merken. Zunächst einmal fangen wir aber bei den Verursachern dieser Phänomene an: der elektrischen Spannung und dem elektrischen Strom.
Spannung und Strom
Von Strom spricht man, wenn Elektronen, Bestandteile eines Atoms. durch ein elektrisch leitfähiges Material fließen, sagen wir von Punkt A nach Punkt B. Das tun sie allerdings nicht ohne Grund, dafür muß zwischen diesen beiden Punkten ein Spannungsunterschied herrschen, man sagt auch daß beide Punkte ein unterschiedliches elektrisches Potential haben müssen. Wir können uns das in etwa vorstellen, wie beim Fließen von Wasser.
Damit haben wir zwei Faktoren benannt, die für den Elektrostreß von Bedeutung sind: die Spannung, die auch ohne Stromfluß vorhanden ist und der Strom selber, der von der Spannung abhängig ist.
Erzeugung eines elektrischen Feldes
Der Spannungsunterschied zwischen zwei Punkten, den die Physik Potentialdifferenz, zu deutsch Kraftunterschied nennt, können wir uns mit folgendermaßen verdeutlichen. Stellen sie sich zwei Wasserbehälter vor, die miteinander verbunden sind. Liegt der eine Behälter höher als der andere so fließt das Wasser hinab, bis es auf dem gleichen Niveau ist. Dem Wasser wohnt eine Kraft inne, die sie nicht sehen können, wenn das Wasser nicht fließt. Genauso ist das beim Strom. Punkte mit einem elektrischen Potential können wir uns vorstellen wie diese beiden Wasserbehälter.
Zwischen ihnen besteht eine Kraft, da die elektrischen Ladungen sich ausgleichen wollen, aber nicht können. Der Bereich, in dem diese elektrische Feldstärke meßbar ist, nennt man elektrisches Feld. Diese Feld kann man mit sogenannten Feldlinien verdeutlichen, die vom positiven zum negativen Pol verlaufen. Der positive Pol ist derjenige mit dem größeren Potential. Im Stromnetz also der stromführende Leiter mit einem Potential von 230 Volt. Der negative Pol ist in diesem Fall der Nulleiter, aber auch der Schutzleiter und alle leitfähigen Gegenstände, die mit der Erde in Berührung stehen. Wir erinnern uns: Der Strom fließt über die Erde zum Kraftwerk zurück. Im Haus entsteht also ein elektrisches Feld zwischen allen Leitern die unter Spannung stehen und allen irgendwie geerdeten leitfähigen Materialien. Das können also auch Wasser- oder Gasleitung, Baumaterialien, der Mensch oder die Erde selbst sein. Dabei ist diese Feldstärke um so größer, je größer der Spannungsunterschied zwischen den beiden Punkten ist. Die Feldstärke ist mit physikalischen Geräten meßbar, was ich ihnen gleich noch demonstrieren werde.
Erzeugung eines Magnetfeldes
Bislang ist zwischen den Punkten A und B noch kein Strom geflossen, ein Zustand also den wir zu Hause vorfinden, wenn alle Verbraucher ausgeschaltet sind. Fließt nun ein Strom durch einen Leiter zwischen A und B so erzeugt dieser Strom ein magnetisches Feld, das sie bei Gleichstrom mit einem Kompaß messen können. Magnetische Felder haben eine andere Beschaffenheit, als elektrische Felder wie man an den Feldlinien sieht. Sie haben weder Anfang noch Ende, sie sind in sich geschlossen und kreisförmig um den Leiter angeordnet. Hier kann man sich vielleicht schon vorstellen, daß das Magnetfeld nicht zu beeinflussen ist, weil die Kraftlinien nicht von einem Gegenpol abhängig sind und einfach durch alles hindurchgehen. Die elektrischen Feldlinien können beeinflußt werden, indem man Ihnen einfach einen anderen Erdungspunkt anbietet.
Wechselstrom und Wechselspannung
Bislang haben wir nur Gleichstrom bzw. eine Gleichspannung betrachtet, bei der die Stärke, die Flußrichtung und auch die entstehenden Felder sich nicht verändern. Interessanter ist für uns aber der Wechselstrom und die Wechselspannung, da wir zu Hause und auch am Arbeitsplatz fast nie mit Gleichstrom konfrontiert werden.
Unser Stromnetz hat eine Frequenz von 50 Hertz. Das heißt nichts anderes, als daß sich die Polarität der Spannung und die Flußrichtung des Stromes 50 mal pro Sekunde umkehrt. Die Spannung wechselt ständig zwischen plus 230 Volt und minus 230 Volt, der Strom fließt einmal von Plus nach minus, dann wieder umgekehrt. Dieser Wechsel geschieht nicht sprunghaft, sondern in sanften Übergängen die, wenn man sie graphisch darstellt wie eine Welle aussehen.
Reichweite der Felder
Da sich der Strom mit einer Geschwindigkeit von 300000 km pro Sekunde ausbreitet, ist bei einer Frequenz von 50 Hz jeder dieser Wellen 6000 km lang.
Das mag zunächst nicht sehr interessant erscheinen, ist aber von großer Bedeutung für die Ausbreitung unserer Felder. Man sagt, wenn die Wellenlänge des Stromes ungefähr der Länge des Leiters entspricht in dem er fließt, also wenn sie zu Hause ein 6000 km langes Verlängerungskabel hätten, dann würde aus dem Zusammenspiel von elektrischem und magnetischem Feld eine elektromagnetische Welle entstehen. Wir kennen diese Wellen schon, als Radio- oder Fernsehwellen und wissen auch, das sie eine sehr große Reichweite haben könne. Je nach Frequenz können das viele tausend Kilometer sein. Im Haushalt, wo diese Bedingungen nicht erfüllt sind, haben unsere Felder meist nur eine Reichweite bis zu drei Metern. Das reicht meistens um einen gesamten Raum auszufüllen, da die felderzeugenden Stromleiter sehr oft ringförmig angeordnet sind.
Wir können und müssen elektrische und magnetische Felder getrennt behandeln und erfassen. Das elektrische Feld hat eine größere Reichweite als das magnetische Feld. Es kann aber nicht so gut Materialien durchdringen wie ein Magnetfeld.
Zum Vergleich sollte an dieser Stelle ein kurzer Blick auf die natürlichen Felder geworfen werden, die in der Natur vorkommen. Oft wird behauptet, daß elektrische und magnetische Felder überhaupt nicht schädlich sein können, da sie etwas ganz natürliches seien. Oder es wird gesagt, daß das Erdmagnetfeld viel stärker ist als Magnetfelder, die von einer Hochspannungsleitung erzeugt werden. Solche Vergleiche würde ein seriöser Wissenschaftler niemals machen.
Natürlich hat die Erde ein Magnetfeld, das sehr stark ist. Aber, dieses Feld ist ein Gleichfeld, es ist seit Anbeginn der Erde vorhanden und ändert sich in relevanten Entwicklungszeiträumen nicht. In der Erdatmosphäre finden wir auch elektrische Felder, die durch die Reibung der Luftmassen entstehen. Man kann auch hier gewaltige Feldstärken, besonders bei Gewittern oder Föhnwetterlagen messen. Manche Menschen haben ein Gespür für diese elektrischen Aufladungen, sie sind nämlich wetterfühlig. Diese Felder sind wiederum Gleichfelder. Es gibt auch natürliche Wechselfelder, die als kosmische Impulsfelder zur Erde gelangen. Die haben eine Frequenz von 10 Hz und eine Stärke von 5 mV/m.
Evolutionsbedingungen
Seit es Leben auf der Erde gibt sind alle Lebewesen diesen Feldern ausgesetzt. Alle Lebewesen haben sich im Verlauf der Evolution an diese natürlichen Bedingungen angepaßt. Von einigen elektromagnetischen Erscheinungen, dem Sonnenlicht zum Beispiel, wissen wir das sie lebensnotwendig sind. Wir werden krank, nicht nur wenn wir völlig im Dunkeln sitzen, sondern auch schon, wenn wir uns nur hinter Glas aufhalten. Glas ändert die spektrale Zusammensetzung des Lichtes und wichtige Bestandteile des Lichtes fehlen uns dann.
Eine Veränderung der natürlichen Bedingungen ist in jedem Bereich schädlich. Als Maßstab für die Qualität von Wohngebäude dienen in der Baubiologie die natürlichen Bedingungen. Was in der Natur nicht vorhanden ist, hat auch in der Wohnung nichts zu suchen.
Als nächstes gilt zu klären, was passiert, wenn ein Mensch sich im Bereich eines solchen technischen elektrischen oder magnetischen Feld aufhält.
Der Mensch im elektrischen Feld
Wenn ein elektrisch leitfähiger Gegenstand, der nicht geerdet ist, in ein elektrisches Feld gebracht wird, so zieht er quasi die Feldlinien auf sich. In ihm findet eine Ladungstrennung statt und er erhält ein elektrisches Potential. Dieser Gegenstand steht unter Spannung. Auch im menschlichen Körper wird eine solche Spannung induziert, wenn er nicht geerdet ist. Diesen Vorgang kann man messen, auch das werde ich Ihnen gleich demonstrieren. Ist der Gegenstand, oder der Mensch geerdet, fließt durch ihn ein Strom ab, zur Erde. In der Praxis finden wir fast immer den ersten Fall, weil gerade die vielen synthetischen Materialien mit denen wir uns umgeben eine Erdung verhindern.
Der Mensch im Magnetfeld
Ein Magnetfeld hat etwas andere Auswirkungen. Es induziert keine Spannung im Körper, sondern einen Stromfluß. Es entsteht durch einen Stromfluß und es erzeugt wiederum einen Stromfluß. Das elektrische Feld entsteht durch eine Spannung und es erzeugt eine Spannung. Die Spannung, wir erinnern uns ist auch Voraussetzung für einen Stromfluß, wie auch der Stromfluß eine Spannung erzeugen kann.
Antennenwirkung
Die Auswirkungen elektromagnetischer Wellen sind prinzipiell gleich. Ihnen gegenüber verhalten sich die einzelnen Nervenfasern wie eine Antenne, in der ebenfalls ein Strom erzeugt wird. Damit ein Nerv oder ein beliebiger anderer elektrischer Leiter als Antenne funktioniert muß er eine bestimmte Länge haben. Er muß auf den jeweiligen Sender und die Frequenz der von ihm abgestrahlten Wellen abgestimmt sein. Ein Nerv, der ein UKW-Programm empfangen soll muß ca. 75 cm. lang sein, für Fernsehprogramme reichen schon zehn Zentimeter und für Richtfunk oder Radar 0,2 bis sechs Zentimeter. Im Unterschied zu den Feldern sind die Feldstärken dieser Wellen meistens zu gering um großen Schaden anzurichten, es sei denn, man befindet sich in der Nähe einer entsprechenden Sendeanlage.
Auf welche Weise können nun die beschriebenen Felder auf den menschlichen oder einen anderen Organismus einwirken? Wir sollten nicht vergessen, daß nicht nur wir Menschen sondern auch Pflanzen und Tiere in gleichem Maße betroffen sind.
Die Energie der beschriebenen Felder reicht bei den haushaltsüblichen Feldstärken nicht aus, um biologisches Material, zum Beispiel eine Körperzelle direkt zu schädigen. Bei höheren Feldstärken kann es zu einer thermischen Erwärmung des Zellgewebes kommen, wir würden innerlich gegart. Das gleiche ist bei anderen Frequenzen möglich, denken sie nur an Mikrowellen oder UV-Strahlen, die ja auch nichts anderes als elektromagnetische Erscheinungen sind.
Wesentlich bei dieser Betrachtung ist, das die meisten Funktionen des Körpers, von der Sinneswahrnehmung über Sprechen, Denken, die Tätigkeit von Organen, Herz, Lunge, Leber, Nieren und die Tätigkeit von Muskeln, von elektrischen Impulsen gesteuert werden. Ja sogar das Denken als die Fähigkeit, die den Menschen angeblich von anderen Daseinsformen unterscheiden soll, ist nichts anderes als das Fließen von elektrischen Strömen.
Auswirkungen auf das Nervensystem
In den Nervenbahnen werden elektrische Ströme transportiert, die als Informationsträger dienen, vergleichbar dem Kabelfernsehen. Im Kabelnetz werden Informationen, die unser Fernsehgerät zu Bildern zusammensetzt, in Form eines elektrischem Stromes übertragen. Die Nerven sind nichts anderes als elektrische Leiter deren Länge zwischen einem Zentimeter und einem Meter variiert. Alle zusammen sind sie eine halbe Million Kilometer lang. Der Strom der in ihnen fließt, hat eine Spannung zwischen ein und 250 Mikrovolt, das sind Millionstel Volt. Die Frequenz dieser Ströme liegt unter 100 Hz.
Die Nervenströme erzeugen übrigens auch meßbare Felder.
In den Nervenbahnen kann, wie ich das eben verdeutlicht habe, durch körperexterne Felder ein Strom induziert werden. Der Effekt ist der gleiche wie beim Fernsehen. Ihr Antennenkabel hat eine Abschirmung gegen Störeinflüsse. Wenn sie diese entfernen, werden die im Kabel fließenden Informationen verfälscht und ihr Fernseher kann sich kein Bild mehr davon machen.
Schlußfolgerungen
Denkbar ist also, daß in den Nerven Informationen erzeugt werden, die der tatsächlichen Befindlichkeit des Organismus nicht entsprechen oder aber körpereigene Informationen verfälscht oder unterdrückt werden. Möglicherweise kann der jeweilige Empfänger im Körper die ankommenden Informationen nicht mehr interpretieren. In solchen Fällen, in denen sie beim Fernsehgerät nur noch Schnee sehen, reagiert der menschliche Körper mit einem Schmerzsignal.
Wir kommen also zu dem Schluß, daß die Störung fast aller Funktionen im menschlichen Körper durch technisch erzeugte elektrische oder magnetische Felder oder elektromagnetische Wellen verursacht werden kann.
Nicht nur Krebs
In den Medien heißt es oft "Strom macht Krebs". Dieser Hinweis ist nur die Spitze des Eisberges. Es ist davon auszugehen, daß nicht nur neun zusätzliche Leukämiefälle im Jahr auftreten, sondern daß möglicherweise Millionen von Menschen an Symptomen leiden, die indirekt durch elektrischen Strom verursacht werden. Denken sie nur daran, daß laut Auskunft der Weltgesundheitsorganisation 80 % aller Menschen in den Industrienationen chronisch krank sind.
Was denn nun tatsächlich passiert hängt von den verschiedensten Faktoren ab. Von Interesse sind dabei, die Kombinationswirkung mit anderen Einflüssen, die Feldstärke, die Frequenz, die Dauer und der Zeitpunkt des Einwirkens, vom allgemeinen Gesundheitszustand und von der individuellen Sensibilität, die unter anderem auch eine Frage des Alters ist. Kleinkinder und ältere Menschen sind sehr viel empfindlicher als gesunde Erwachsene. Die Empfindlichkeit von Embryonen im Mutterleib kann bis zum 600-fachen betragen. Der Zeitpunkt des Einwirkens ist deshalb entscheidend, weil der Mensch im Schlaf besonders empfindlich ist. Seine Abwehrmechanismen, die tagsüber viele der Umwelteinflüsse in Schach halten können funktionieren nachts nur sehr eingeschränkt. Wenn gerade nachts, wenn der Körper sich von den Strapazen des Tages erholen soll, starke Einwirkungen auftreten, müssen diese als besonders gravierend angesehen werden. In der Baubiologie wird deshalb immer besonderer Wert auf einen unbelasteten Schlafplatz gelegt.
Um das noch mal ganz deutlich zu machen: diese Überlegungen sind theoretischer Natur. Es handelt sich um ein Denkmodell, das die Möglichkeit des Einwirkens der genannten Faktoren verdeutlichen soll. Sie werden von mir nicht hören: Strom macht Kopfschmerzen oder Rheuma oder Depressionen oder Herzbeschwerden. Das einzige was dabei herumkommen würde, wäre eine Schadenersatzklage des RWE, obwohl die RWE bereits 1984 sehr gut über die Auswirkungen ihres Stromes informiert waren.
Der US-Kongreß
In den Medien wird fast ausschließlich immer von Krebsgefahr in Zusammenhang mit Hochspannungsleitungen berichtet. Der US-Kongreß ist in diesem Fall klüger als unsere Zeitungen. Eine Studie des Kongresses warnte 1992 davor, daß die Gefahr, die von elektrischen Installationen im Haus, Haushaltsgeräten und Lichtinstallationen ausgeht eine weitaus größere Rolle spielen könnte als die Hochspannungstrassen. Die Aussage des Kongresses ist sehr ernstzunehmen und leicht verständlich. Wer schon mal mit einem Meßgerät herumgelaufen ist, der weiß daß man in der Nähe eines Radioweckers oder einer Neonröhre mindestens so großen Feldern ausgesetzt ist, wie in der Nähe einer Hochspannungsleitung. Und wer wohnt schon unter einer Hochspannungsleitung?
Auswirkungen auf die Zirbeldrüse
Bei der Erklärung der am weitesten verbreiteten Symptome von Elektrostreß, zu denen Schlafstörungen und Konzentrationsmangel ebenso gehören wie chronische Schmerzen ist die Wissenschaft schon ein Stück weiter gekommen. Ein Forschungsergebnis möchte ich ihnen hier vorstellen, weil es besonders anschaulich ist. Sie kennen vielleicht die Zirbeldrüse im Gehirn. In ihr wird das Hormon Melatonin produziert, das den Schlaf-Wach-Rythmus steuert und die Vermehrung von Krebszellen verhindert. An der Universität Hannover wurde im Tierversuch festgestellt, daß es bereits unter dem Einfluß schwacher Magnetfelder zu einer deutlichen Herabsetzung des Melatoninspiegels kommt.
Tierversuche
Die Tatsache, daß ich hier die Ergebnisse von Tierversuchen verwende heißt nicht, daß ich diese Versuche gut heiße. Sie zu verschweigen würde den getöteten Ratten aber auch nicht mehr helfen. Die Ergebnisse der Tierversuche wurden an der Universität Frankfurt im Menschenversuch bestätigt. Die Menschen mußten dafür allerdings nicht umgebracht werden.
Selbstversuche
Leider kann ich ihnen nicht sagen, ob ihre Müdigkeit, ihre Rückenschmerzen, ihre Migräne, oder was auch immer durch energietechnische Felder verursacht werden. Ihr Arzt wird ihnen in der Regel darüber auch keine Auskunft geben können. Sie alleine haben die Chance das herauszufinden, nämlich indem sie sich unnatürliche und schädliche Einflüsse vom Halse schaffen. Nur sie können feststellen ob die Beseitigung dieser Belastung einen Einfluß auf ihr Befinden hat. Scheuen sie diesen Weg nicht. Ärzte tun auch nichts anderes, sie experimentieren mit Medikamenten herum, die erstens Nebenwirkungen haben und zweitens nur die Symptome aber fast nie die Ursachen bekämpfen. Selbst wenn sie sich pudelwohl fühlen sollten sie zumindest ihren Schlafplatz feldfrei halten um dem Risiko von Langzeitwirkungen aus dem Weg zu gehen.
Messungen
Sie werden, wenn sie ernsthaftes Interesse an einer Reduzierung dieses Gesundheitsrisikos haben nicht umhin kommen, die vorhandene Belastung erst einmal zu messen, damit die eventuell nötige Sanierung vernünftig geplant werden kann und keine unnötig teuren Maßnahmen ergriffen werden. Die Messung ist dabei in der Regal das preiswerteste. Gehen sie bitte nicht nach Hause und werfen wahllos alle Elektrogeräte aus dem Fenster oder schalten irgend eine Sicherung aus. Da sich die verschiedenen Felder gegenseitig beeinflussen und auch verringern können, ist es möglich, daß sie dadurch die Belastung vergrößern.
Einige Beispiele
Die nachfolgende Tabelle zeigt ihnen einige typische Meßwerte für das Magnetfeld, wie es von verschiedenen elektrischen Geräten erzeugt wird.
(nT) |
|
280 |
|
370 |
|
56... 250 |
|
270 |
|
270 |
|
500 |
|
2000 |
|
4000 |
|
8000 |
|
16000 |
|
20000 |
|
40000 |
Tabelle: Meßwerte für das Magnetfeld elektrischer Geräte
Grenzwerte
Die nächste Tabelle gibt einen Überblick über schwedische und deutsche Normen, sowie über die, von Baubiologen empfohlenen Richtwerte.
Grenzwerte |
|||||||||||
Feldart |
Norm und Meßabstand |
||||||||||
TCO (30 cm) |
MPR II (50 cm) |
Sowjet-Norm |
DIN/VDE |
Baubiologische Empfehlung |
|||||||
| niederfrequente elektrische Wechselfelder |
10 V/m |
25 V/m |
- |
20000 V/m |
1 V/m |
||||||
| niederfrequente magnetische Wechselfelder |
200 nT |
250 nT |
- |
50000 nT |
20 nT |
||||||
| hochfrequente elektromagnetische Strahlung | - |
- |
2µW/cm2 |
2500 µW/cm2 |
0,01 µW/cm2 |
||||||
Tabelle: Grenzwerte für nieder- und hochfrequente Felder / Wellen nach verschiedenen Normen
Aggressivität Allergien Bluthochdruck Bettnässen Durchfall Depressionen Durchblutungsstörungen (auch partiell) Erkältungen (ständige) Herzjagen Hormonstörungen Migräne (dauerhaft) Gleichgewichtsstörungen Neurodermitis Konzentrationsschwäche (vor allem bei Kindern) Kopfschmerzen Leistungsverlust Magenbeschwerden Nackenverspannungen Stoffwechselstörungen Verhaltensstörungen Schlaf- und Ruhelosigkeit (vor allem bei Kindern) |
|
Tabelle: Krankheitssymptome bei Elektrostreß
| Risikofaktor
für akute Leukämie bei verschiedenen Berufsgruppen(1) Elektronik 1,62 Elektriker 1,78 Fernsehtechniker 2,91 Aluminiumarbeiter 2,58 Rundfunktechniker 2,39 Streckenarbeiter (Telefon u. Hochspannung) 1,83 Kraftwerkstechniker 2,82 |
| Risikofaktor
für Hirntumore bei Elektrotechnikern(2) 0 - 10 Jahre Beschäftigungsdauer 1,1 > 10 Jahre Beschäftigungsdauer 10,3 |
(2) nach Mack, 1991
Tabelle: Langzeitrisiken durch Elektrostreß
Spezielle Hinweise
Die Dachwohnung
Gerade im Bereich von Dachwohnungen können sich in vielfacher Hinsicht kritische Belastungssituationen ergeben, wenn in der Nähe Stromversorgungsleitungen vorhanden sind. Dies können Dachständer für den Stromanschluß des betreffenden Hauses sein, oder in der Nähe vorbeiführende Freileitungen der unterschiedlichen Spannungsebenen.
Je nach baulicher Beschaffenheit wird ein elektrisches Feld vor allem durch die Fenster in die Wohnung eindringen können. Besonders kritische Situationen können bei einer aluminiumkaschierten Wärmeisolierung entstehen, wie sie häufig anzutreffen ist. Durch die Ankopplung dieser Aluminiumhaut an das elektrische Felder, wird diese unter Spannung gesetzt und erzeugt ihrerseits einstarkes elektrisches Feld, ohne daß im Dachbereich elektrische Leitungen vorhanden sein müßen.
Bahnstrom
Es gibt ein historisches Relikt in der BRD und in wenigen angrenzenden Ländern. Das ist die elektrische Versorgung der Eisenbahnen mit einem Strom, dessen Frequenz nicht den üblichen 50 Hz entspricht. Die Frequenz des Bahnstromes in der BRD beträgt 16 2/3 Hz. Hier gelten die gleichen Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge wie für den anderen Frequenzbereich. Während aber die übliche Stromversorgung mit Drehstrom arbeitet, hat die Bahn nur ein Zwei-Leiter-System, was Konsequenzen für die Ausbreitung der entstehenden Felder hat.
Durch den Abstand der stromführenden Oberleitung zu den stromführenden Schienen wird die Ausbreitung der jeweiligen Felder wesentlich erleichtert. Durch die sehr starken Ströme, die zum Betreib der Lokomotiven notwendig sind werden zudem sehr starke Magnetfelder erzeugt. Da die Schienen gegenüber dem Erdboden nur schlecht isoliert sind, fließen bestimmte Teile des Stromen als sogenannte vagabundierende Ströme auf den unmöglichsten Pfaden durch das Erdreich, zum Beispiel durch eine Wasserleitung bis in naheliegende Häuser. Diese vagabundierenden Ströme erzeugen wiederum ein eigenes Magnetfeld.
Funktelefone
Es gibt zur Zeit zwei verschiedene Systeme von Funktelefonen in Europa, mit regional unterschiedlicher Verbreitung. Beide Systeme arbeiten in einem Frequenzbereich nahe 1000 MHz. Das ältere von beiden arbeitet mit analoger Technik, das neuere mit digitaler Technik. Die Geräte strahlen mit ihrer Sendeleistung von einigen Watt rundum elektromagnetische Wellen ab, deren Intensität aber nicht in alle Richtungen gleich ist. Die Abstrahlungsintensität wird theoretisch berechnet und in Watt pro Quadratmeter, bzw. in Milliwatt pro Quadratzentimeter angegeben. Die höchstzulässige Strahlungsintensität beträgt in der BRD 2,5 mW7cm2, in Österreich 0,2 mW/cm2 und in der Schweiz0,47 mW/cm2.
Bei der Festsetzung der Grenzwerte gingen die sogennannten Experten nur davon aus, daß thermische Effekte zu erwarten seien. Thermische Effekte sind die, die wie in der Mikrowelle die Erwärmung von Gewebe bewirken. Alle Hinweise, daß es neben diesen thermischen Effekten noch athermische Effekte geben könnte, wurden mit der Begründung verworfen, daß die Wirkungsmechsnismen noch nicht genügend erforscht seien. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen, die diese Frage beantworten könnten wurden schlichtweg ignoriert. Kein Wunder, da der Markt für Mobiltelefone eine der wenigen Wachstumsbranchen ist und ungeheure Gewinne für die Betreiber der Netze und die Geräteanbieter verspricht.
Der sowjetische Grenzwert von zwei Mikrowatt pro Quadratzentimeter wurde festgelegt, weil bei der Bestrahlung von Tieren mit dieser Intensität Verhaltensänderungen festgestellt wurden.
Die in der BRD zugelassenen Geräte haben eine begrenzte Abstrahlungsleistung, aber bei keinem der Geräte wurde bislang die in Richtung des Kopfes abgegebene Strahlungsintensität nachgemessen.
In den USA wurden die Grenzwerte für die Sendeleistung von sieben auf 0,7 Watt gesenkt, was aber weniger ethische als marktwirtschaftliche Gründe hatte. Wegen des besser ausgebauten Sendernetzes stellen die Amerikaner nur Geräte mit 0,6 Watt Sendeleistung her. Die Grenzwertsenkung dient dabei im Wesentlichen dem Schutz vor der ausländischen Konkurrenz.
Grenzwerte für die Strahlungsintensität von Funktelefonen |
||
2,5 |
||
0,47 |
||
0,2 |
||
0,02 |
||
0,0001 |
||
(Internationale Strahlenschutzkommission)
Tabelle: Grenzwerte für die Strahlungsintensität von Funktelefonen
| Land | Grenzwert | Sendeleistung |
||||||||
| BRD | ||||||||||
| Schweiz | ||||||||||
| Österreich | ||||||||||
Tabelle: Rechnerisch ermittelter, erforderlicher Mindestabstand zwischen Antenne und Kopf für Grenzwerte verschiedener Länder bei unterschiedlichen Sendeleistungen
Babyphone
Im Oktober 1993 hat die Zeitschrift Öko-Test 22 Babyphone getestet um festzustellen, ob von diesen Geräten elektrische oder magnetische Felder oder elektromagnetische Wellen verursacht werden, die der Gesundheit der Babys schaden könnten. Maßstab für diesen Test waren die international akzeptierten schwedischen Normen MPR II und TCO, sowie die sowjetische Norm für Hochfrequenz. Bis auf ein Babyphon sprengten alle Geräte in mehreren Punkten diese Normen. Bedenkt man zusätzlich, daß die zugrundegelegten Normen für erwachsene Menschen gelten sollen, und schon gar nicht für um ein Vielfaches empfindlichere Babys oder Kleinkinder, sind die Ergebnisse mehr als erschreckend.
Es ist eine alltägliche Erfahrung von Baubiologen gerade in Kinderzimmern elektromagnetische Felder in einer Größenordnung zu finden, wie sie normalerweise nur unter Hochspannungsleitungen vorkommen. Besonders Kinder haben Auswirkungen auf ihre Gesundheit durch diese Felder zu befürchten. Nach der Studie der schwedischen Wissenschaftler Feychting und Ahlborn haben Kinder ein viereinhalb mal höheres Krebsrisiko, wenn sie magnetischen Feldern einer flußdichte von 100 bis 1000 nT ausgesetzt sind. Auch für den "plötzlichen Kindstod" scheint der Elektrostreß eine Mitverantwortung zu haben. Bei der Untersuchung von Kindern die aus bisher unerklärlichen Gründen plötzlich das Atmen einstellen, fand man auffällig niedrige Melatoninwerte im Blut. Elektrostreß senkt, wie bereits erläutert den Melatoninspiegel.
Es gibt drei verschiedene Typen von Babyphonen: Geräte, die über eingebaute Antennen per Funk senden; Geräte die kabellos über das hauseigene Installationsnetz von steckdose zu Steckdose senden; und Geräte, die über eine mitgelieferte Kabelverbindung übertragen.
Die Funkgeräte machen neben neben elektrischen und magnetischen Wechselfeldern auch beachtlich starke hochfrequente Strahlung, die in ungünstigen Fällen in das ganze Hausnetz eingespeist wird und an Heizkörpern und Steckdosen, verkabelten Wänden und Erdungsleitungen gemessen werden kann. Dieser Gerätetyp ist aus baubiologischer Sicht abzulehnen.
Geräte, die über die Hausinstallation senden machen elektrische und magnetische Wechselfelder, aber ein Mindestabstand von einem Meter zu diesen Babyphonen, aber auch zu deren Zuleitungskabeln und allen elektronischen Bauteilen reduziert das elektromagnetische Risiko auf ein Minimum.
Babyphone, die über eine mitgelieferte Kabelverbindung ihre Signale übertragen, sind elektromagnetisch feldfrei, es sei denn, man schließt sie an ein Netzteil an, um Batterien zu sparen. Dann sollte auch hier vorsichtshalber ein Abstand von einem Meter eingehalten werden. Dieser Gerätetyp ist der empfehlenswerteste.
Babyphone im Test |
||||||||||||||||||||||||||
| Gerät | Hersteller | Preis in DM |
nT 10 cm |
nT 30 cm TCO |
nT 50 cm MPR |
V/m 10 cm |
V/m 30 cm TCO |
V/m 50 cm MPR |
m W/cm2 10 cm |
m W/cm2 30 cm |
m W/cm2 50 cm |
Bemer-kungen |
Minus-punkte |
|||||||||||||
| Baby-Funk 2796 | Busch | 109 |
4000 |
400 |
200 |
580 |
140 |
60 |
600 |
10 |
2 |
1 |
7 |
|||||||||||||
| Infoton 2000 | Busch-Jaeger | 278 |
2100 |
145 |
30 |
600 |
170 |
60 |
0 |
0 |
0 |
2 |
4 |
|||||||||||||
| Baby Minder CT 999 | Comtel | 149 |
0 |
0 |
0 |
600 |
160 |
80 |
200 |
6 |
1 |
1/5 |
5 |
|||||||||||||
| Babysitter DW 1000 | Düwi | 69 |
5000 |
300 |
60 |
640 |
170 |
90 |
0 |
0 |
0 |
2 |
5 |
|||||||||||||
| Babyruf BM 2 | Hartig & Helling | 64 |
3200 |
250 |
70 |
420 |
75 |
30 |
0 |
0 |
0 |
2 |
5 |
|||||||||||||
| Babyruf MBF 3838 | Hartig & Helling | 94 |
0 |
0 |
0 |
650 |
180 |
90 |
50 |
2 |
0,4 |
1/5 |
5 |
|||||||||||||
| Babyruf MBF 5000 | Hartig & Helling | 115 |
0 |
0 |
0 |
280 |
85 |
35 |
60 |
6 |
1 |
2 |
5 |
|||||||||||||
| Babyruf GST/GSR | Hartig & Helling | 89 |
9800 |
650 |
150 |
620 |
170 |
90 |
0 |
0 |
0 |
2 |
5 |
|||||||||||||
| Babyruf SGS/SGE | Hartig & Helling | 92 |
3500 |
250 |
70 |
660 |
170 |
70 |
0 |
0 |
0 |
3/5 |
5 |
|||||||||||||
| Easyphone MIC 404 | Hertie | 20 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
2 |
0 |
|||||||||||||
| Babysitter WT 100 | ICeS | 89 |
3200 |
200 |
40 |
620 |
160 |
80 |
0 |
0 |
0 |
2 |
5 |
|||||||||||||
| Babysitter KSI 030 | Knopex | 89 |
3700 |
260 |
70 |
640 |
170 |
70 |
0 |
0 |
0 |
2/4 |
5 |
|||||||||||||
| Babysitter DBS 102 | micro-electric | 139 |
2500 |
200 |
40 |
600 |
130 |
90 |
0 |
0 |
0 |
2 |
5 |
|||||||||||||
| Babysitter DBS 121 | micro-electric | 89 |
3000 |
220 |
40 |
440 |
75 |
31 |
0 |
0 |
0 |
2 |
5 |
|||||||||||||
| Babysitter DBS 122 | micro-electric | 119 |
6500 |
420 |
100 |
560 |
95 |
40 |
0 |
0 |
0 |
2 |
5 |
|||||||||||||
| Babysitter DBS 202 | micro-electric | 129 |
3200 |
200 |
40 |
680 |
170 |
95 |
0 |
0 |
0 |
2 |
5 |
|||||||||||||
| Babysitter DBS 302 | micro-electric | 139 |
2500 |
200 |
60 |
280 |
90 |
50 |
1100 |
150 |
50 |
1 |
8 |
|||||||||||||
| Babysitter GEE 435 | Reer | 125 |
3500 |
250 |
60 |
700 |
200 |
90 |
1000 |
55 |
20 |
1 |
8 |
|||||||||||||
| Babysitter GEE 430 | Stag | 119 |
2500 |
170 |
30 |
250 |
85 |
40 |
1000 |
55 |
25 |
1 |
7 |
|||||||||||||
| Babysitter GEE 462 | Stag | 99 |
4000 |
230 |
50 |
580 |
140 |
55 |
0 |
0 |
0 |
2 |
5 |
|||||||||||||
| Babysitter FM 100 | Vivanco | 89 |
3100 |
250 |
90 |
230 |
80 |
38 |
600 |
50 |
15 |
1 |
8 |
|||||||||||||
| Babyphone W1 1402 | Vivanco | 85 |
3100 |
260 |
80 |
680 |
155 |
70 |
0 |
0 |
0 |
2 |
5 |
|||||||||||||
nT = niederfrequente magnetische Wechselflußdichte in Nanotesla
V/m = niederfrequente elektrische Wechselfeldstärke in Volt pro Meter
m W/cm2 = hochfrequente Leistungsdichte in Mikrowatt pro Quadratzentimeter
Die fett markierten Meßwerte liegen oberhalb der Grenzwerte der schwedischen Normen TCO, MPR II bzw. höher als die Hochfrequenz-Grenzwerte in der ehemaligen Sowjetunion
Bemerkungen:
1 Babyphon sendet kabelunabhängig über die eingebaute Antenne mit CB - Funkfrequenzen; deshalb ist bei Netzanschluß zusätzlich mit hochfrequenter Strahlung im umgebenden Netzkreislauf (Leitungen, Erdungen, sanitäre Rohre) zu rechnen.
2 Babyphon sendet kabelunabhängig über das eigene elektrische Hausinstallationsnetz von Steckdose zu Steckdose
3 Babyphon überträgt über mitgelieferte Kabelverbindung
4 Babyphon als Teddy getarnt und somit mit Spielzeug zu verwechseln
5 Magnetische Wechselfelder nicht an Sender, sondern am Steckernetzteil (Trafo); deshalb einen Meter Abstand vom Trafo halten
Grenzwerte |
||||||
TCO (in 30 cm Entfernung) |
MPR II (in 50 cm Entfernung) |
Sowjetische Norm |
||||
| Niederfrequente elektrische Wechselfelder | 10 V/m |
25 V/m |
- |
|||
| Niederfrequente magnetische Wechselfelder | 200 nT |
250 nT |
- |
|||
| Hochfrequente Felder | - |
- |
2 m W/cm2 |
|||
Wir fangen dort an, wo das Problem seinen Anfang nimmt, im Kraftwerk. Die Art unserer Energieversorgung läßt sich als zentralisiertes System bezeichnen. In nur wenigen Großkraftwerken wird der Strom für die gesamte Bevölkerung erzeugt. Dadurch sind häufig sehr lange Transportwege für den Strom nötig. Erschwerend kommt die Existenz des europäischen Verbundnetzes hinzu. Theoretisch kann der in Elmsbüttel erzeugte Strom in Portugal verbraucht werden, wenn dort gerade nicht genug Strom erzeugt wird. Aus dieser zentralisierten Energieversorgung ergeben sich zwei Probleme. Zum ersten geht auf dem Weg vom Kraftwerk zum Verbraucher jede Menge Strom verloren durch sogenannte Leitungsverluste. Diese betragen bei schlechten Leitungen bis 10 %, in der Regel 5 %. Der Stromverlust in der BRD beträgt pro Jahr 24 Milliarden kWh. Die Verbraucher müssen dafür jährlich sechs Milliarden Mark bezahlen. Dieser Stromverlust und die damit auch verbundene Umweltbelastung wäre vermeidbar durch eine dezentrale Energieversorgung, bei der auch umweltfreundliche Methoden eingesetzt werden können. Stellen sie sich vor, nur die Hälfte des Verlustes, also drei Milliarden Mark würden jährlich in Solar- oder Windenergie investiert. Das zweite Problem, das sich aus den langen Transportwegen ergibt, ist die Verseuchung der Umwelt mit energietechnischen Feldern, die von diesen Leitungen verursacht werden.
Energieverteilungstechnik
Die Übertragung elektrischer Energie wird in verschiedenen Spannungsebenen durchgeführt. Der Grund dafür ist physikalischer Natur. Die durch den Strom übertragene elektrische Leistung, die in Watt oder Kilowatt angegeben wird ist das Produkt von Spannung und Strom: Leistung = Spannung x Strom, Watt = Volt mal Ampere. Die Leitungsverluste sind nur abhängig von der Stromstärke, nicht aber von der Spannung. Also setzt man dort, wo eine große Leistung übertragen werden soll die Stromstärke herab und erhöht die Spannung um die Verluste gering zu halten.
Es gibt Leitungen mit 380 kV für das Verbundnetz und den Transport großer Leistungen, Leitungen mir 110 kV für die regionale Verteilung hoher Leistungen, solche mit 10 bis 30 kV für die Verteilung kleinerer Leistungen. Schließlich gibt es noch die mit 400 V für die Einspeisung in die Hausinstallation.
Wie schon dargestellt, ist das elektrische Feld von der Spannung abhängig. Die hohen Spannungen bei Freileitungen erzeugen also erhebliche elektrische Felder, deren Reichweite bei 380 kV bis zu 300 Meter beträgt. Der Stromfluß ist zwar herabgesetzt, kann aber trotzdem leicht 1000 Ampere betragen. Das Magnetfeld reicht dabei ca. 200 Meter weit. Da wir bereits wissen, daß das Magnetfeld nicht abgeschirmt werden kann bleibt nichts anderes übrig als von solchen Leitungen Abstand zu halten. Je nach Leitungsart kann ein Abstand bis zu 400 Metern nötig sein. Den erforderlichen Abstand kann man berechnen. Genauen Aufschluß darüber gibt nur die Messung der tatsächlich vorhandenen Feldstärken.
Erdkabel
Aus theoretischen Ermittlungen und zahlreichen Messungen ist bekannt, daß die in Form von Kabeln im Erdreich verlegten Leitungen erhebliche Vorteile bieten. Die durch sie verursachten energietechnischen Felder werden durch das umgebende Erdreich schon zum Teil abgeschirmt. Das gilt, wie wir schon wissen für Magnetfelder nur sehr eingeschränkt. Zumindest aber elektrische Felder sind im Bereich über Erdkabeln nicht vorhanden. In vielen Häusern findet man starke Magnetfelder vor, die nur durch die vor dem Haus im Boden verlaufenden Erdkabel verursacht werden, während elektrische Felder dort nicht auftreten. Um nicht in den Einflußbereich eines Magnetfeldes zu geraten bleibt nichts anderes übrig, als einen genügenden Sicherheitsabstand zu wahren.
Die zuverlässigste Methode nicht in den Bereich elektrischer oder mag-netischer Felder zu geraten, wäre der völlige Verzicht auf die Verwendung elektrischer Energie im Lebensbereich des Menschen. Dies ist wohl l aus den verschiedensten Gründen nicht praktikabel. Denkbar ist es allerdings in bestimmten Bereichen auf Strom ganz zu verzichten. Bevor man sich also Gedanken macht, wie die entstehenden Felder abzuschirmen sind, steht an erster Stelle die Überlegung wo wirklich unbedingt Strom bebraucht wird. Es ist durchaus denkbar in einem Raum, der nur zum Schlafen genutzt wird nicht einmal eine Lampe zu installieren. Den kurzen Zeitraum, den man braucht um sich zu entkleiden und ins Bett zu schlüpfen kann man ohne Probleme mit einer Kerze erleuchten. Die Kerze hat außerdem noch den Vorteil, daß sie einen günstigen Einfluß auf die Luftionisation hat.
Feldfreie Zonen
Kann man sich nicht ganz vom Strom trennen, so muß man zumindest zeitweise feldfreie Zonen schaffen. Dafür stehen uns prinzipiell drei verschieden Möglichkeiten offen:
1. Abschirmungen,
2. besondere Ausführung der Elektroinstallation und
3. Abschaltung.
Abschirmung
Diese Abbildung zeigt wie elektrische Felder einfach und wirkungsvoll gegenüber ihrer Umwelt abgeschirmt werden können. Man benötigt dazu ein Material. dessen elektrische Leitfähigkeit größer ist, als die der Luft. In der Regel handelt es sich dabei um Metalle. Dieses Beispiel eines einadrigen Leiters entspricht im Aufbau einem Antennenkabel. Abgeschirmte Leiter für die Elektroinstallation sehen anders aus, sie haben zwischen zwei und sieben Innenleitern. Wie schon mehrfach gesagt lassen sich nur elektrische Felder und keine Magnetfelder abschirmen, deshalb kann man auf die Abschirmung nur als ergänzende Maßnahme anwenden. Würde man einfach die gesamte Installation mit abgeschirmten Leitungen und Verteiler-, bzw. Schalterdosen ausführen, so hätte man trotz immensen Kosten nur eine begrenzte Wirkung gewonnen. Abgeschirmte Leitungen sind nur sinnvoll, wenn es darum geht, Vorrichtungen die zwar ständig unter Spannung stehen aber keinen Strom führen abzuschirmen. Das sind vor allem Steckdosen-Stromkreise und Teile von Lichtstromkreisen wenn die zugehörigen Leuchten abgeschaltet sind.
Altbausanierung
Bei der Umrüstung einer vorhandenen Elektroinstallation unter Berücksichtigung biologischer Aspekte wird man ganz anders vorgehen als bei einer Neuplanung. Beim Neubau kann von vornherein alles richtig geplant und das Ergebnis nach der Feststellung meßtechnisch dokumentiert werden. Dabei gibt es in der Regel keine größeren Probleme. Bei Altbauten dagegen liegen oft wesentlich ungünstigere Verhältnisse vor, die eine Sanierung erschweren und das einhalten der Richtwerte oft auch unmöglich machen. Dies gilt insbesondere für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Hier muß man sich oft mit der Einrichtung feldarmer oder feldärmerer Bereiche statt feldfreier Bereiche zufriedengeben. Wohlgemerkt: nur wenn anders keine Abhilfe möglich ist. Bei Mehrfamilienhäusern müssen meistens die Wohnungen unter, über und neben der zu sanierenden Wohnung mit einbezogen werden. Das Gleiche gilt oft auch für Doppelhaushälften. Ein wichtiger Grundsatz lautet deshalb: Vor einer geplanten Sanierung sollte mit den anderen Hausbewohnern oder mit dem Hauseigentümer eine Übereinkunft über die Sanierung des gesamten Hauses erzielt werden.
Vorgehensweise
Die Vorgehensweise bei der Altbausanierung ist wie folgt:
1. Messung der relevanten Feldstärken von elektrischen und magnetischen Feldern und die Aufnahme eines Protokolls. Die dabei relevanten Felder befinden sich im Bereich des Schlafplatzes und evtl. anderer vorhandener Ruheplätze. Für das Protokoll ist das Vorhandensein eines Grundrißplanes, zumindest aber einer Raumskizze erforderlich. In diesem Plan sollte zumindest die Lage der Betten bzw. Sitzplätze eingezeichnet sein.
2. Das probeweise Einleiten erster Maßnahmen zur Verminderung der Feldstärken und deren meßtechnische Überprüfung.
3. Durchführung endgültiger Maßnahmen zur Schaffung feldfreier oder feldarmer Bereiche.
Die Erfassung der E-Feldstärken bereitet normalerweise keine Probleme, da E-Felder nur in die Ruhezonen gelangen, wenn dort oder in unmittelbarer Nähe elektrische Betriebsmittel oder deren Leitungen vorhanden sind. Gebäudewände werden von E-Feldern nur selten durchdrungen. Die Messungen werden unter Normalbedingungen durchgeführt, daß heißt alle Geräte sind so in Betrieb zu nehmen, wie das den Gewohnheiten der Bewohner entspricht. Magnetfelder werden nur erzeugt, wenn auch Strom verbraucht wird. Sie können auch durch Leitungen oder Geräte erzeugt werden, die sich außerhalb der eigentlichen Ruhebereiche befinden. Magnetfelder durchdringen jegliche Materie, auch Gebäudewände und Stahlbetondecken. Besonderes Augenmerk muß deshalb darauf gerichtet werden, welche elektrischen Einrichtungen sich auch außerhalb des Raumes befinden in dem die jeweilige Messung durchgeführt wird.
Nachdem die Messungen unter Normalbedingungen erfolgt sind und hoffentlich alle Feldverursacher ausfindig gemacht werden konnten, werden zunächst versuchsweise diese Feldverursacher abgeschaltet oder räumlich umgestellt. Dabei wird wieder gemessen um festzustellen, ob sich vielleicht schon so ein befriedigendes Resultat erzielen läßt. Die größten Rätsel werden dem Baubiologen dabei durch vagabundierende Ströme aufgegeben, die zum Beispiel über Rohrleitungen fließen können. Werden besonders starke elektrische Felder festgestellt, so kann es erforderlich sein ganze Stromkreise abzuschalten. Das sollten die Bewohner zunächst einmal provisorisch tun durch Abschalten der Sicherung. In seltenen Fällen kann es auch notwendig werden, von außen einstreuende elektrische Felder abzuschirmen. Dieses Provisorium sollte einige Wochen lang ausprobiert werden bevor die Entscheidung getroffen wird, es durch endgültige Maßnahmen zu ersetzen.
Sanierungsmaßnahmen
Falls nicht sowieso die gesamte Elektrik erneuert werden soll, sind Sanierungsmaßnahmen im Altbau enge Grenzen gesetzt. Dabei bietet sich besonders der Einsatz von Netzfreischaltern an, die das bislang provisorische Abschalten der Stromkreise von Hand übernehmen. Dies funktioniert nur, wenn am abzuschaltenden Stromkreis kein Dauerverbraucher hängt. Mit der automatischen Freischaltung kann es Probleme geben, wenn versteckt Dauerverbraucher, wie Antennenverstärker oder Geräte mit stand-by-Schaltung übersehen werden. Der schwierigste Fall ist vorhanden, wenn die gesamte Wohnung nur einem einzigen Stromkreis zugeordnet ist. Dann muß in der Regel eine neue Unterverteilung installiert werden, die die Aufteilung in mehrere Stromkreise ermöglicht und größere Kosten verursacht. Es ist zweckmäßig, für jeden Ruhebereich einen eigenen freischaltbaren Stromkreis aufzubauen, damit gegenseitige Beeinflussungen ausgeschlossen werden können.
Wenn besonders starke Felder aus externen elektrischen Einrichtungen in das Haus oder die Wohnung eindringen, ist meist wenig auszurichten. In der Regel wird es sich dabei um Magnetfelder handeln. Diese sind, wie bereits mehrfach erwähnt nicht abschirmbar. Man kann ihnen nur entgehen indem man eine ausreichende Entfernung zu ihren Verursachern einhält.
Sollten die Magnetfelder auf vagabundierende Ströme in den Gas-, Heizungs- oder Wasserleitungen zurückgehen, kann manchmal Abhilfe geschaffen werden, indem die Brücke zwischen PEN-Leiter im Hausanschlußkasten und dem Hauptpotentialausgleich entfernt wird. Dies darf beim TN-Netz nur kurzfristig erfolgen, da während dieser Zeit die netzabhängige Schutzmaßnahme nicht wirksam ist.
Handelt es sich jedoch um elektrische Felder, so ist es möglich, den gesamten Raum, notfalls auch ein gesamtes Haus in einen Faraday´schen Käfig zu verwandeln, in dessen Inneres frei von elektrischen Felder ist. Dafür stehen sogenannte Abschirmfarben und Folien zur Verfügung. Abschirmfarbe ist eine elektrisch leitfähige Farbe auf Graphitbasis, die auf die Wände, Decke und auch auf den Estrich des Fußbodens aufgetragen wird. Wichtig ist dabei, alle gestrichenen Flächen miteinander zu verbinden und gut zu Erden. Außerdem empfiehlt sich, die Farbe unter der Tapete aufzutragen, da sie schwarz ist und so auch nach einer nochmaligen Renovierung noch zu gebrauchen ist. Die elektrisch leitfähige Folie ist besonders zum Einsatz unter Bodenbelägen geeignet. Da sie nicht diffusionsfähig ist, also außer ihrer elektrischen Leitfähigkeit nur Eigenschaften Besitzt, die aus baubiologischer Sicht abzulehnen sind darf sie nicht die gesamten Raumumschließungsflächen bedecken.
Neubauplanung mit Installationswänden
Bei der Planung eines Neubaus lassen sich mit vertretbarem Aufwand biologische Elektroinstallationen herstellen. Wichtig ist, bereits frühzeitig mit der Planung zu beginnen, so daß sich die Erfordernisse der Elektroinstallation mit den anderen Wünschen der Bauherren oder -damen in Einklang bringen läßt. Nur so läßt sich der Einsatz teurer technischer Finessen auf ein Mindestmaß reduzieren.
Zunächst einmal sollte man mit der Festlegung vom Ruhezonen im Grundriß beginnen. In diesen Bereichen, zu denen neben Schlaf-, möglicherweise auch Wohnräume gehören, soll später ein Aufenthalt ohne Einwirkung energietechnischer Felder möglich sein. Alle elektrischen Leitungen und Geräte sollten um so weiter von diesen Bereichen entfernt sein, je länger man sich dort aufhalten will und je größer der Stromfluß in den Leitungen sein wird. Das Abstandsgebot gilt besonders für Hauptversorgungsleitungen und auch für die Verteileranlage und Unterverteilungen. Ringleitungen sollen vermieden werden. Die einzelnen Leitungen sollen in einem Baumschema verlegt werden. Elektrische Heizeinrichtungen, also Nachtstromspeicheröfen oder elektrische Fußbodenheizungen sollten vermieden werden. das gleiche gilt für die modernen Niedervoltbeleuchtungskörper, z.B. Halogenbeleuchtung mit ihren speziellen Stromversorgungseinrichtungen. Diese Beleuchtungsanlagen haben eine niedrige Betriebsspannung, meistens zwölf Volt, einen dementsprechend erhöhten Stromfluß und damit auch besonders starke Magnetfelder. Zu vermeiden sind auch Freileitungen zur Versorgung des eigenen Hauses oder über das Haus hinwegführende Leitungen, besonders wenn der Dachraum zu Wohnzwecken genutzt werden soll.
Für die Festlegung der Ruhezonen bieten sich die Standorte der Betten in Schlafräumen, besonders im Kinderzimmer an und eine Sitzecke im Wohnraum, wenn zu erwarten ist, das die späteren Bewohner dort viel Zeit verbringen. Die Ruhezonen hängen hauptsächlich von den Gewohnheiten der Bewohner ab und sind deswegen nicht zu vereinheitlichen.
3 m |
|
2m |
|
2m |
|
5m |
Tabelle: Mindestabstände von elektrischen Einrichtungen
Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten eine biologische Elektroinstallation auszuführen. Die preisgünstigste Variante, die hier als erste vorgestellt werden soll, ist die Ausführung mittels ausgewählter Installationswände. Hierbei entspricht sämtliches Installationsmaterial dem üblichen Standard, der Einsatz besonderer, kostenintensiver Maßnahmen ist nicht vorgesehen. Die angestrebten Ruhezonen werden nur dadurch erreicht, daß die angrenzenden Umschließungsflächen von jeglicher Art der Installation freigehalten werden. Sinnvoll ist natürlich jedem Raum eine Installationswand zuzuordnen, um allen, vielleicht erst später auftretenden Bedürfnissen gerecht zu werden. Das setzt aber auch eine gewisse Zimmergröße voraus. Ein Beispiel für eine solche Installation zeigt der nachfolgende Plan.
Günstigster Ausgangspunkt für die Planung ist die Küche, was aber voraussetzt, das unmittelbar neben der Küche keine Ruhezonen angeordnet sind. Normalerweise sieht man in der Küche alle vier Wände für Installationen vor. Damit ergeben sich auch schon Installationswände für die Nachbarräume. In diesem Beispiel hat man auch im Windfang und im Versorgungsraum alle vier Wände für Installationen frei.
Im Badezimmer ergeben sich ohnehin Einschränkungen aus der VDE.
Im Schlafraum der Eltern soll die erste Ruhezone eingerichtet werden. Elektroinstallationen werden hier ausschließlich an der Wand eingerichtet, die der Ruhezone gegenüberliegt. Die Installation im Schlafraum wird ohnehin sehr spärlich ausfallen, da Elektrogeräte aller Art im Schlafzimmer nichts verloren haben. Deshalb wird man hier nur eine Lampe vorsehen und eine Steckdose, an der z.B. der Staubsauger betrieben werden kann.
Für die beiden WC-Räume gibt es keine Beschränkungen, da hier ohnehin keine Dauerverbraucher vorhanden sind, die Magnetfelder verursachen. Möglicherweise könne aber starke Magnetfelder von den Wassersystemen ausgehen.
Im Kinderzimmer wird die Ruhezone zwei gewünscht. Analog zum Elternschlafzimmer sind Elektroinstallationen nur an der WC-Wand vorzusehen. Die anderen Wände müssen freigehalten werden.
Im Flur müssen ebenfalls die, an die Schlafräume angrenzenden Wände freigehalten werden.
Für den Fernsehraum gilt das gleiche, hier bleiben nur zwei Wände für Installationen übrig.
Im Wohnraum bietet sich die Wand zum Fernsehraum an. Wichtig ist hier, daß auch an den Außenseiten der anderen Wände keine Installation eingerichtet wird.
Im Wintergarten bleibt nur der winzige Raum zwischen den beiden Türen, bzw. an der Raumdecke.
Die gesamte Anlage sollte als TT-Netz ausgeführt werden um vagabundierende Ströme über den Hauptausgleich zu verhindern. Dadurch wird auch im Bad das Risiko von Magnetfeldern herabgesetzt.
Erweiterungen
Die hier geschilderte Anlage verursacht gegenüber einer normalen Installation keinen Mehraufwand. In der Regel wird sie sogar kostengünstiger ausfallen, da hier auf die heute übliche Überelektrifizierung verzichtet wird. Sie weist jedoch noch einige Schwächen auf. So ist z.B. im Schlafraum der Eltern keine Deckenbeleuchtung installierbar, da der Schalter links der Türe angebracht werden müßte. Ebenso sind keine Nachttischlampen möglich, was sinngemäß auch auf die anderen Ruhezonen übertragen werden kann. mit einem gewissen Mehraufwand läßt sich Abhilfe schaffen.
Die Entstehung von Feldern durch die Allgemeinbeleuchtung kann durch den Einsatz abgeschirmter Leitungen und gegebenenfalls auch abgeschirmter Dosen für diese Stromkreise befriedigend gelöst werden. Dabei sollte man aus diesen Stromkreisen keine Zuleitungen für andere Räume abzweigen, damit gewährleistet ist, daß nach Abschalten der Zimmerleuchte auch die nicht-abschirmbaren Magnetfelder verschwunden sind. Wie ein solcher Leuchtenstromkreis aufgebaut sein kann, zeigt die folgende Abbildung
Folie x: Lichtstromkreis im feldarmen Bereich
Bild von Seite 167
Die abgeschirmte Zuleitung für diesen Stromkreis wird aus einer Verteilerdose der nächstgelegenen Installationswand abgezweigt. Der Abschirm-Beidraht darf in jedem Leitungsstück nur ein einziges Mal mit dem Schutzleiter verbunden werden um s.g. Brummschleifen zu vermeiden. Die Leitung zum Schalter ist ebenfalls als abgeschirmte Leitung ausgeführt, nicht jedoch die zur Lampe, da diese Leitung im abgeschalteten Zustand sowohl spannungs- als auch stromfrei ist. Im
eingeschalteten Zustand der Leuchte können intensive elektrische und magnetische Felder in den Schlafbereich hineinwirken, aber wer schläft schon mit Licht.
Neubauplanung mit Netzfreischaltern
Die zweite Ausführungsvariante bei der Neubauplanung ergibt sich aus der Verwendung von Netzfreischaltern. Diese Variante ist aufwendiger, das heißt vor allem mit höheren Kosten verbunden. Diese ergeben sich alleine aus dem Anschaffungspreis von Netzfreischaltern und dem erhöhten Installationsaufwand. Der Preis für einen zuverlässigen Netzfreischalter liegt bei mindestens 300 DM und meistens sind schon zwei oder drei notwendig.
Jeder Stromkreis der durch einen Netzfreischalter überwacht wird muß übersichtlich aufgebaut sein. Der Benutzer sollte in der Lage sein alle dazu gehörenden Anschlußpunkte selbst zu überwachen. Dies bedeutet in letzter Konsequenz, daß jeder Ruhezone ein eigener Netzfreischalter zugeordnet wird. Der schon eben gezeigte Grundrißplan soll dabei wieder als Beispiel dienen.
In diesem Plan sind die festgelegten Ruhezonen wieder grau unterlegt. Jedem der schraffiert gekennzeichneten Räume wird ein eigener Stromkreis zugeordnet, der von einem Netzfreischalter überwacht wird. Dadurch erreicht man vor allem eine Entkopplung der Stromkreise, die alle unabhängig voneinander feldfrei geschaltet werden können. Die automatische Netzfreischaltung ist höchst wirksam, da von freigeschalteten elektrischen Leitungen mit Sicherheit keine elektrischen- oder Magnetfelder ausgehen können.
In jedem freigeschalteten Raum soll eine Steckdose als Doppelsteckdose ausgeführt werden, in die eine Kontrolleuchte eingesteckt wird. Das ist notwendig, um die Funktion des Netzfreischalters zu überprüfen.
Auch bei dieser Art der Installation müssen einige Wände von Installationen freigehalten werden um Einstreuungen zu vermeiden. Diese Wände sind durch unterbrochene Balken gekennzeichnet. Das bezieht sich natürlich nur auf Installationen, die nicht zum freigeschalteten Stromkreis gehören.
Auch in diesem Fall kann sicherlich auch der Bedarf nach einer Anschlußmöglichkeit bestehen, für die die Freischaltung aufgehoben ist. Das wäre z.B. möglich im Krankheitsfalle, wenn eine Lampe für die Krankenwache aufzustellen ist. Eine für solche Zwecke installierte Steckdose muß möglichst weit entfernt vom eigentlichen Ruhebereich angeordnet sein. Sie kann als Stichleitung aus dem nicht überwachten Stromkreis eines Nachbarraumes abgezweigt werden. Wichtig ist eine besondere Kennzeichnung dieser Steckdosen um Unfälle zu vermeiden
Funktionsweise von Netzfreischaltern
Bisher ist des öfteren der Begriff Netzfreischalter gefallen. An dieser Stelle soll deshalb erklärt werden wie diese Dinger funktionieren.
Ein Netzfreischalter ist ein elektrische Schaltvorrichtung, die für alle, an ihn angeschlossenen Stromleitungen die Versorgungsspannung abschaltet, wenn kein Verbraucher mehr eingeschaltet ist. Beim Einschalten irgendeines Verbrauchers, der über diese Leitungen gespeist wird, schaltet er die Versorgungsspannung automatisch wieder ein. Dies geschieht mit Hilfe eines sogenannten Strom-Spannungs-Wandlers. Um im Bedarfsfall die Spannung wieder freigeben zu können wird der ganze Stromkreis mit einer kleinen Gleichspannung überwacht. Beim Einschalten eines Verbrauchers, fließt dadurch ein schwacher Gleichstrom, der dem Strom-Spannungs-Wandler das Signal zum Auslösen des Kontaktes gibt.
Diese automatisch arbeitenden Netzfreischalter werden in Form und Baugröße üblicher Sicherungsautomaten hergestellt, so daß sie problemlos in eine Verteileranlage zu montieren sind.
Nicht alle Geräte lassen sich über einen mit Netzfreischalter ausgerüsteten Stromkreis betreiben. Dazu gehören Geräte, die beim Einschalten nur einen kleinen Strom verbrauchen, so daß der Einschaltstrom des Netzfreischalters nicht erreicht wird. Dazu gehören z.B. Leuchtstofflampen mit elektronischen Vorschaltgeräten oder Glimmstartern, Lampen mit Dimmern, Staubsauger mit elektronischer Saugkraftregelung, Handbohrmaschinen mit elektronischer Drehzahlsteuerung und Kleinverbraucher wie Haustürklingeln, Kassettenrecorder und Kleinrechner.
Der Betrieb solcher Geräte sollte, das ist meistens ohne Probleme möglich, über andere Stromkreise erfolgen. Man kann diesem Problem abhelfen durch den Einbau sogenannter Grundlasten, die beim Einschalten kurzfristig einen hohen Strom erzeugen. Das verursacht allerdings wiederum einen erhöhten Aufwand und somit erhöhte Kosten. Höhere Kosten sollten eigentlich kein Argument sein, wenn es um die eigene Gesundheit geht oder um die Gesundheit von Kindern. Leider aber werden die Kosten trotzdem immer als Argument genommen, wichtige Maßnahmen zu unterlassen. Weitere technische Einzelheiten möchte ich zu den Netzfreischaltern nicht mehr erwähnen.
Zusammenfassung
In allen Räumen, die Einrichtungen zur Stromversorgung enthalten tritt durch die elektrische Spannung und den elektrischen Strom ein Phänomen auf das mit dem physikalischen Begriff Feld umschrieben wird. Wir unterscheiden dabei zwischen dem elektrischen Feld, das nur durch die Spannung erzeugt wird und dem magnetischen Feld, das der Stromfluß verursacht.
Zwischen elektrischem Feld und magnetischen Feld muß unterschieden werden. Das elektrische Feld wird deutlich gemacht durch Feldlinien, die einen Anfang und ein Ende haben. Metallflächen, auf denen die Feldlinien enden, machen den dahinter liegenden Raum feldfrei. Das Magnetfeld hat in sich geschlossene kreisförmige Feldlinien. Es durchdringt praktisch ungehindert jegliche Materie und kann nicht abgeschirmt werden. Die einzige Möglichkeit sich keinem Magnetfeld auszusetzen ist, den feldverursachenden Strom abzuschalten oder genügend Abstand einzuhalten.
Bislang kann nicht mit wissenschaftlicher Eindeutigkeit bestimmt werden, welche Auswirkungen auf die Gesundheit energietechnische Felder haben. Epidemologische Untersuchungen deuten vor allem auf ein erhöhtes Krebsrisiko unter dem Einfluß dieser Felder hin. Andere Auswirkungen wurden epidemologisch nicht untersucht. Mittlerweile wird von fast allen Wissenschaftlern zumindest ein kleines Krebsrisiko zugegeben. Energietechnische Felder wirken auf den Körper, in dem sie Spannungen und Ströme im Körper oder in Teilen des Körpers induzieren. Da alle lebenswichtigen Körperfunktionen durch elektrische Ströme gesteuert werden, können durch "falsche" Ströme Fehlfunktionen hervorgerufen werden. Die Erzeugung solcher Fehlströme z.B. in den Nervenbahnen ist theoretisch denkbar und praktisch nachgewiesen. Eine Einzelperson hat die Chance durch Selbstbeobachtung festzustellen, wie ihre kurzfristigen Reaktionen auf die Belastung durch energietechnische Felder sind. Wegen des als hoch einzuschätzenden Gesundheitsrisikos insbesondere bei Langzeiteinwirkung sollte zumindest jeder Schlafplatz frei von energietechnischen Feldern sein.
Um dies zu erreichen ist bei schon bestehenden Gebäuden zunächst eine gründliche Analyse der individuellen Belastungssituation notwendig. Dies geschieht mit Hilfe physikalischer Meßgeräte, die reproduzierbare Ergebnisse liefern. Über die Messung ist ein Protokoll anzufertigen, in das die wichtigsten Meßergebnisse eingetragen werden. Zunächst werden dann provisorische Maßnahmen durchgeführt, die vor dem Einsatz möglicherweise teurer Sanierungsmaßnahmen eine Erprobung zulassen. Sollte das Ergebnis zufriedenstellend sein, werden endgültige Maßnahmen durchgeführt.
Bei der Planung von Neubauten gibt es im wesentlichen zwei Methoden feldfreie Ruhezonen zu verwirklichen, die sich in den Kosten und der Bequemlichkeit unterscheiden. Grundsätzlich kann eine biologische Elektroinstallation kostengünstiger sein, als eine konventionelle, da auf die übliche Überelektrifizierung verzichtet wird.